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Joel Haahtela: Sehnsucht nach Elena

Nettes Romanchen mit viel Weiß zwischen den Zeilen

 

Der Ich-Erzähler dieses Buches läuft eines Tages einer ihm völlig unbekannten Frau über den Weg und ist dabei so fasziniert, dass er sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Anstatt sie anzusprechen, beobachtet er sie, prägt sich den Weg ein, den sie jeden Tag geht, ist betrübt, wenn sie einmal nicht kommt. Immer beobachtet er sie.
Erst durch Zufall erfährt er ihren Namen aus einem Buch, das sie auf der Straße liegen gelassen hat: Elena.
...dann ist sie eines Tages nicht mit da und der Ich-Erzähler macht sich auf die Suche nach ihr und bekommt so endlich die Gelegenheit, sich mit seiner eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen, die sich als Grund für seine Sehnsucht nach Elena herausstellt und die er all die Zeit verdrängt hat.

Viele Kapitel, unterbrochen durch ziemlich viel weiß, mit knapp 200 Seiten. Keine Nebenhandlungen, nur ein namentlich nicht benannter Ich-Erzähler, dessen ganzes Leben sich nur noch um eine Person zu drehen scheint: Elena. Eine seichte, etwas poetisch verklärte Erzählung.
Kann das gutgehen?

Es kann, denn gerade dieses "Seichte" des Buches macht es auf eine gewisse Art anziehend - wer möchte nicht in eine Decke eingewickelt auf der Couch liegen und einen kurzweiligen, aber doch irgendwie herzerwärmenden Roman über eine etwas einseitige Liebe lesen?
Gerade die Kürze dieses Buches führt dazu, dass es nicht langweilig wird; die kurzen Kapitel laden zum schnellen Weiterlesen ein und Haahtelas Sprache liest sich angenehm und flüssig.
Lediglich die handelnden Charaktere bleiben etwas platt, da sie nicht genauer beschrieben werden - selbst über den Hauptcharakter erfährt man erst am Ende mehr.
Ansonsten hatte ich aber meinen Spaß an diesem Buch; es ist eine kurzweilige Geschichte für zwischendurch, ohne Längen und irgendwie...ja, sympathisch.
Nicht besonders viel Buch fürs Geld, aber doch einen Blick wert.

28.2.09 23:34
 
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