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Mila Roth - Von Flöhen und Mäusen

Wichtige Steuerdaten werden gestohlen, dem Verdächtigen ist jedoch anscheinend nichts nachzuweisen, obwohl man sich beinahe sicher ist, dass er der Täter ist. Janna Berg wollte eigentlich nach ihrer ersten unfreiwilligen Mission mit dem Geheimdienst um Markus Neumann nichts mehr von so etwas wissen und hatte auch nicht vermutet, je wieder etwas von diesen Leuten zu hören - nun ist es aber ausgerechnet sie, deren Verbindungen zum Verdächtigen bei den Ermittlungen helfen könnten. Janna willigt ein, zu helfen, aber natürlich fangen die Probleme damit erst wieder richtig an...

Schon der erste Teil dieser Reihe hat mir sehr gefallen, also war ich entsprechend gespannt auf die Fortsetzung und wurde nicht enttäuscht. Während der Vorgänger schon sehr spannend war, wollte ich das hier am liebsten gar nicht mehr zur Seite legen, so temporeich ist dieser Roman. Davon ab bekommt man hier aber auch zwei wirklich sympathische Hauptcharaktere und eine ordentliche Portion Humor geboten. Vor allem, um die Anspielungen auf den Vorgängerband zu verstehen, sollte man diesen jedoch gelesen haben, denn ich kann mir vorstellen, dass manche Witze ohne das entsprechende Vorwissen nicht ganz zünden (wobei es sich sowieso lohnt, die Vorgeschichte gelesen zu haben).

Von mir 5 Sterne für eine Fortsetzung, die die Erwartungen erfüllt und kurzweilig hervorragend unterhält.
Leela am 4.10.12 20:43


Melisse J. Rose - Das Haus der verlorenen Düfte

Ein Buch aus einer Leserunde bei lovelybooks :

Jac und Robert L’Étoile gehören einer Familie von Parfümeuren an, die viele Jahre ein gutgehendes Gewerbe führten, doch nun steht Firma der Étoiles vor dem Bankrott. Während Jac es für die beste Lösung hält, die Formeln zweier bekannter Parfüms zu verkaufen, damit das Haus l'Étoile bestehenbleiben kann, hängt ihr Bruder ganz anderen Ideen nach: Er will herausfinden, wie man einen Duft kreieren kann, mit dem man Erinnerungen seiner früheren Leben wachrufen kann - ein Mythos, der schon einige Mitglieder der Familie nicht losgelassen hat. Unglücklicherweise sind aber auch andere daran interessiert...

Die Idee zu diesem Buch hat mich direkt angesprochen, nur merkte ich relativ schnell, dass sie nicht so gut umgesetzt wurde, wie man hätte meinen können. Zuerst einmal wurde das Buch auf dem Rückentext als Liebesgeschichte angepriesen, was es aber definitiv nicht ist. Dann ist da noch die Tatsache, dass es dem Buch schlichtweg an Spannung fehlt - sogar aus einer Kulisse, bei der man davon ausgehen würde, dass es unmöglich ist, zu langweilen, schafft die Autorin es kaum, Spannung hervorzuholen, sondern beschränkt sich lieber auf nebensächliche Geplänke zwischen ihren Charakteren. Apropos Charaktere: Selten sind mir in einem Buch (gut, in "Dornenkuss" war das Grauen noch eine ganze Ecke stärker) Charaktere begegnet, die nicht nur keine Sympathien bei mir hervorriefen, sondern schlichtweg pure Abneigung, da sie höchstens eine Gehirnzelle haben, dieauch nicht einmal richtig funktioniert. Vor allem Jac ist so ein Fall: Obwohl ihre Firma pleite ist, leistet sie sich Dinge wie einen Fahrer, denn es ist ja nicht zumutbar, selbst zu fahren und während ein anderer Charakter direkt neben ihr (!) niedergeschlagen wird, hockt sie auf dem Boden und schreit. Robert dagegen wird als hübscher, etwas femininer Mann beschrieben, was natürlich direkt heißt, dass er alle Geschlechter anziehend findet und der Kandidat des Jahres für Klischee-komm-raus ist. Ansonsten ist Geld hier ja eine tolle Sache. Wenn ich ein wichtiges Thema für dieses Buch wählen wollte, dann wäre es "Dekadenz". Hier hat man Fahrer, lebt über seine Verhältnisse, steigt in den besten Hotels ab und trinkt zum Frühstück Wein (und den Rest des Tages, zugegeben) - abgehobener geht es wohl nicht (was auch immer die Autorin mit diesem Quatsch bezwecken wollte). Aber vor allem Jac hat mich immer wieder geärgert, denn sie ist ein unheimlich schwacher, unlogisch agierender und dummer Charakter. Gut, wenn es das Ziel der Autorin war, dass man ihren Charakteren Schelchtes wünscht, dann hat sie es mit Bravour geschafft - Respekt!

Übrigens, die auf dem Buchrücken so angepriesene Liebesgeschichte (ja, es gibt sie wirklich, wenn auch nur am Rande) ist nicht übel - hätte man ihr ein paar Seiten mehr gegönnt, hätte ich sie sogar als ziemlich gelungen empfunden, während sie so, wie sie ist, leider zu kurz kommt. Hier hätte ich mir gewünscht, dass andere Sachen statt dessen weniger Raum einnehmen (wie Jacs Psychoprobleme). Ansonsten ist die Idee zu diesem Buch immerhin originell und der Schreibstil ist angenehm lesbar.
Aufgrund all der Mängel, wie nicht vorhandener Spannung, wegen der ich das Buch sogar länger zur Seite gelegt habe, kann ich jedoch nur knappe 2,5 Punkte für einen guten Ansatz vergeben.

http://www.lovelybooks.de/leserunde/Das-Haus-der-verlorenen-D%C3%BCfte-Roman-von-M-J-Rose-961920300/?ov=aHR0cDovL3d3dy5sb3ZlbHlib29rcy5kZS8/c3VjaGU9ZCVDMyVCQ2Z0ZQ%3D%3D&liste=modern

Leela am 30.9.12 23:09


Sandra Neumann - Einsatzort Vergangenheit

Als ein neuer Lehrer an Lauras Schule anfängt, dachte sie wohl nicht, dass der zwar gutaussehende, aber unausstehliche Phil ihr Leben total durcheinanderbringen würde. Eigentlich läuft in ihrem Leben alles gut und sie hat sogar einen neuen Mann kennen, wenn da nur Phil nicht wäre. Dann landet sie plötzlich mitten im London zur Zeit Elizabeths I. und lernt allerhand über Phil, was sie vorher nicht einmal getäumt hätte. Nur zuerst die wichtigste Frage: Wie kommst man zurück, wenn man unbeabsichtigt durch die Zeit gereist ist?

Zugegeben: Der Anfang des Buches konnte mich nicht komplett überzeugen, aber mit zunehmender Seitenzahl entwickelte diese Geschichte doch mehr und mehr Charme und schaffte es, mich wirklich gut zu unterhalten. Die Zeitreise-Szenen empfand ich als gut beschrieben, aber auch sonst ist für eine spannende Handlung und etwas Humor gesorgt. Die Charaktere wirken manchmal zwar etwas klischeebehaftet, aber sympathisch und die Geschichte selbst lässt durchaus Raum für Fortsetzungen (vielleicht sind die ja geplant?).

Punkteabzug gibt es jedoch für die auf den hinteren Seiten stark zunehmenden Fehler in Satzbau und Rechtschreibung. Wenn man hier noch etwas nachbessert, kann ich dei Geschichte jedoch empfehlen, denn sobald man sich durch den etwas langatmigen Anfang durchgebissen hat, ist sie sehr kurzweilig und unterhaltsam.
Leela am 21.6.12 20:58


Lucas Edel - Venustransit

Leela am 12.6.12 18:13


Lucas Edel - Morbus Royal

Leela am 5.6.12 08:32


Julia Molnar - Das lodernde Feuer

Leela am 1.6.12 19:09


Olga Grjasnowa - Der Russe ist einer, der Birken liebt

Leela am 10.5.12 05:17


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